INQA-Check „Gesundheit“
Offensive Mittelstand

INQA-Check „Gesundheit“

Arbeiten 4.0

Die Potenziale für ein gesundes Unternehmen ausschöpfen
Neues Referenzinstrument der Offensive Mittelstand

Auf der Messe Zukunft Personal präsentierte die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und die Offensive Mittelstand den neuen INQA-Check-Gesundheit. Der INQA-Check wurde als gemeinsamer Referenzstandard vom Plenum der Offensive Mittelstand verabschiedet, nach dem er zuvor über ein Jahr lang mit allen Partnern intensiv abgestimmt wurde. Der neue Check ermöglicht kleinen und kleinsten Unternehmen einen einfachen und niederschwelligen Einstieg in ein systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement. Der Check ist kostenlos online und offline erhältlich und enthält praxisnahe Anregungen und Hilfestellungen für eine gesundheitsfördernde und motivierende Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation.
INQA-Themenbotschafterin Dr. Natalie Lotzmann, Vice President HR, Chief Medical Officer und Leiterin Global Health Management bei SAP SE, präsentierte den neuen INQA-Check auf der Messe Zukunft Personal. "Die Grundvoraussetzung für motivierte und leistungswillige Mitarbeitende ist die Gesundheit. Gesundheitsfördernde Maßnahmen zahlen sich in vielerlei Hinsicht aus: Sie steigern nachweislich die Produktivität und Qualität der Arbeit, sorgen für eine höhere Arbeitszufriedenheit und verringern die Krankenstände. Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden zu berücksichtigen und belastende Arbeitsbedingungen abzubauen, ist eine der großen Führungsaufgaben der Zukunft," so Dr. Natalie Lotzmann im Rahmen der Präsentation.


INQA-Themenbotschafterin Dr. Natalie Lotzmann, Vice President HR, Chief Medical Officer und Leiterin Global Health Management bei SAP SE, präsentierte den neuen INQA-Check auf der Messe Zukunft Personal. "Die Grundvoraussetzung für motivierte und leistungswillige Mitarbeitende ist die Gesundheit. Gesundheitsfördernde Maßnahmen zahlen sich in vielerlei Hinsicht aus: Sie steigern nachweislich die Produktivität und Qualität der Arbeit, sorgen für eine höhere Arbeitszufriedenheit und verringern die Krankenstände. Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden zu berücksichtigen und belastende Arbeitsbedingungen abzubauen, ist eine der großen Führungsaufgaben der Zukunft," so Dr. Natalie Lotzmann im Rahmen der Präsentation.


Dr. Julia Schröder, Geschäftsführerin des Instituts für betriebliche Gesundheitsförderung, ergänzt: „Das Besondere des INQA-Checks „Gesundheit“ besteht darin, dass wir in einem langen Abstimmungsprozess vieler Akteure nun ein Instrument vorliegen haben, das unsere gemeinsamen Qualitätsvorstellungen einer guten Praxis zum Thema Gesundheit beschreibt. Gleichzeitig ist der Check eine Potenzialanalyse für kleine Betriebe, mit denen diese ihre Möglichkeiten selber erheben können.“


Der INQA-Check umfasst die sechs Themenbereiche Unternehmensstrategie, Arbeitsumfeld, Organisation, Führung, Unternehmenskultur und das individuelle Verhalten. Im Ergebnis erhält der Anwender einen ganzheitlicher Überblick über die zentralen Gesundheitsfaktoren in seinem Unternehmen. Gleichzeitig hilft der Check dabei, die gesetzlichen Verpflichtungen z.B. in den Bereichen Arbeitsschutz und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) zu überprüfen. Der Check legt dabei die Grundlagen für eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung sowohl physischer als auch psychischer Belastungen.


Der INQA-Check "Gesundheit" wurde vom Netzwerk "Offensive Mittelstand - Gut für Deutschland" unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) entwickelt und herausgegeben. Die Konzepterstellung und Moderation des Abstimmungsprozesses erfolgte durch das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (IBGF) der AOK Rheinland/Hamburg in Köln. Die Praxistauglichkeit haben 30 Pilotunternehmen sichergestellt. Sie wurden im Rahmen des Modellprojektes „GeMit - Gesunder Mittelstand Deutschland“ – durchgeführt vom IBGF mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. – an der Entwicklung und Erprobung beteiligt. Das Projekt und die Entwicklung des Checks wurden vom Bundesarbeitsministerium im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fachlich begleitet.